Phenolharze für Mineralwolle

Phenolharze für Mineralwolle

Mineralwolle ist einer der bekanntesten Dämmstoffe. Sie wird in allen Bereichen der Industrie eingesetzt, insbesondere im Baugewerbe und im Verkehrssektor für den Wärme-, Schall- und Brandschutz.

Zwei Arten von Dämmwolle dominieren den Markt, nämlich Glaswolle und Steinwolle.

Die Eigenschaften von Glaswolle und Steinwolle mit Phenolharzen als Bindemittel (mechanische Festigkeit, Farbe, Wärmebeständigkeit, Emissionen, Geruch) hängen von der Zusammensetzung des Bindemittels, dem Herstellungsverfahren und den Verarbeitungsparametern ab.

Phenolharze als Bindemittel in Mineralwolle erfüllen hohe Qualitäts- und Umweltanforderungen. Vor der Verwendung kann das Harz mit Harnstoff, Ammoniak, Ammoniumsulfat, Silanen und pulverbindenden Ölen gemischt und auf Trockenmassegehalte von 2 % und 30 % verdünnt werden. Freies Formaldehyd, das noch im Harz vorhanden ist, wird chemisch eingeschlossen. Die Aushärtungsgeschwindigkeit wird durch Ammoniumsulfat gesteuert.

OH

Andere Zusätze wie Silane erhöhen die Haftung des Bindemittels an den Fasern und ermöglichen die Herstellung von Produkten mit besonders guter wasserabweisender Wirkung (Fassadendämmung usw.). Staubbindemittel verringern die Staubbildung und verbessern die “Griffigkeit” der Mineralwolle. Je nach Anwendung liegt der Bindemittelgehalt solcher Dämmprodukte zwischen 0,5 und 10 % Phenolharz, bezogen auf das Gewicht der Fasern.

FENOLIT bietet unter dem Markennamen BOROFEN® eine Reihe verschiedener geeigneter Bindemittel für Mineralwollehersteller an, um deren Anforderungen hinsichtlich der Art der verwendeten Fasern oder Fasermischungen, der Beschichtungs- und Bindewirkung des Bindemittels, des Bindemittelgehalts des Dämmstoffs, der Aushärtungsparameter, der verwendeten Verarbeitungsmethode und der Verdichtungsdaten sowie der Emissions- und Geruchsanforderungen zu erfüllen.